von Ute Piroeth. Die Architektin hatte bereits Erfahrung mit Umbauten und Sanierungen in Berlin und Köln gesammelt. Ihre Häuser zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht bis zur Unkenntlichkeit verschönert wurden, sondern ihre Herkunft als Fabrik, Lagergebäude oder Plattenbau weiterhin zeigen. Manchmal wurde der Aufwand bewusst gering gehalten, was auch dem Ziel nachhaltigen Wirtschaftens entspricht.
Eingeschossiger Quader sorgt für absolute Privatsphäre: ein Innenhaus mit natürlichen und klimaregulierenden Baustoffen
von Michael Aurel Pichler. Dies ist ein kleines Haus, fast im Ortskern von Hohenwart. Es dient als Wohnraum und Atelier, umfasst tatsächlich nur 78 Quadratmeter Fläche, aber, kalkuliert der Architekt, durch die Zweifachnutzung bestimmter Bereiche verfügt es eigentlich über 122 Quadratmeter. Diese Reduktion, diese funktionale Bescheidenheit zählt für ihn als konzeptioneller Beitrag zur Nachhaltigkeit. Doppelt


